Dieses Messgewand in Gold ist in klassisch-moderner Auffassung aus edler, leicht glänzender Duppionseide (100 %) gearbeitet und mit Seidenfutter in Dunkelrot ausgestattet. Der umgelegte Stehkragen und der konisch verlaufende Mittelstab sind aufwendig mit wertvollen Ornamenten bestickt. Die Kasel ist 135 cm lang und 180 cm breit konfektioniert. Die mitgelieferte Innenstola im Façonschnitt ist ebenso kunstvoll gearbeitet und mit goldenen Fransen geschmückt. So verbindet das Gewand traditionelle Handwerkskunst mit einer zeitgemäßen Formensprache und eignet sich für festliche Gottesdienste, bei denen ein hochwertiges Messgewand im Mittelpunkt stehen soll.
Historie Pietrobon Arredi Sacri, Treviso
Zeitraum | Meilenstein |
1939–1945 | Bruno Pietrobon und seine Schwester Giovanna Maria ziehen von Castelfranco Veneto nach Treviso. Giovanna hatte das Zuschneiden und Sticken an Schulen von Ordensschwestern gelernt. Mit einigen Näherinnen und Stickerinnen gründen sie eine Werkstatt für Paramente und Kirchenausstattung. |
1945–1962 | Nach dem Krieg folgt eine Blütezeit der prachtvollen Liturgie. Bruno Pietrobon bringt hier sein Wissen über Schneiderhandwerk und Ausstattung ein. |
1962–1965 | Beim Zweiten Vatikanischen Konzil wird die Werkstatt zum Vorreiter der liturgischen Erneuerung. Erste Modelle der neuen Kasel entstehen, begleitet von Bischof Antonio Mistrorigo. Die Söhne und Töchter steigen in den Betrieb ein. |
1983–1999 | Beim Besuch von Papst Johannes Paul II. in Treviso fertigt Pietrobon die Kasel des Papstes und der konzelebrierenden Bischöfe. Daraus wird eine Belieferung des Heiligen Stuhls: Forlì, Aquileia/Udine, Prag, Havanna (Kuba), Maribor (Slowenien), die päpstliche Sakristei in Rom und eine Mitra für St. Louis (USA). |
2000 | Die ganze Werkstatt arbeitet für das Heilige Jahr. Der Stammsitz im gotischen Palazzo Dal Corno am Domplatz wird renoviert. |
2005–2014 | Pietrobon liefert für die Totenmesse von Johannes Paul II. und die Messe zur Wahl von Benedikt XVI. Für Benedikt XVI. entsteht unter anderem ein rotes Pluviale aus venezianischem Seidendamast. 2014 trägt Kardinal Pietro Parolin bei der Feier zum 100. Todestag des hl. Pius X. Gewänder von Pietrobon. |
seit 2015 | Die dritte Generation führt den Betrieb. Kunden gibt es in ganz Italien, in Europa und in den USA. |